Guatemala – el pais de la eterna primavera

Das Land des ewigen Frühlings zu sein – das verspricht Guatemala schon kurz nach der Grenze. Und das Versprechen ist nicht ganz aus der Luft gegriffen. Das Klima im Land ist in weiten Teilen des Hochlandes ganzjährig angenehm mit Temperaturen um 20° – 25°. Und wenn nicht gerade ein Vulkan im die Szenerie beherrscht, ist es grün und Mais, Kaffee und Zuckerrohr bestimmen das Bild an den steilen Hängen. Wir fragten uns, ob es für wieder einen Kulturschock geben würde wie bei der Einreise nach Mexiko. Dieses Mal blieb der Schock aus, der Übergang war sanft, zunächst kaum spürbar

An english summary (including travel details) is available at the bottom of this post.

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04.11.2014 – 26.11.2014

Strecke: 600 km  (Km 8500 – 9100)

Profil:  7900 hm (hm 71.700  – 79.600)

Drei Wochen verbrachten wir in Guatemala und wer die Daten oben aufmerksam liest, stellt fest, dass wir nicht sooo viel Fahrrad gefahren sind. Stimmt – „nur“ 600 km! Guatemala ist ein Land, das man nicht durcheilt, sondern in dem man sich aufhält .. das haben auch andere Reisende schon vor uns festgestellt. Die Orte und die Landschaft laden einfach zum Verweilen ein und auch wir haben uns einfangen lassen. 10 Tage Sprachschule am Lago Atitlan und vier Tage bei unserem warmshowers host Carl schlagen zu Buche. Und es gibt immer noch so viel mehr zu sehen .. Nächstes Mal .. ! Die Bilder der drei Wochen in Guatemala findet ihr hier.

Die letzten Kilometer in Mexiko waren geprägt von der sich nähernden gigantischen Kulisse des guatemaltekischen Hochlandes. Ein letztes „Adios Mexico“ gab es in der hübschen Stadt Comitan und der kleinen, aber interessanten Maya Stätte „Tenam Puente“ (.. hatten wir ganz für uns allein ..)

Bye, bye Mexico

Bye, bye Mexico

Tenam Puente - Maya Stätte

Tenam Puente – Maya Stätte

Eine letzte Nacht haben wir kurz der Grenze zu Guatemala in Ciudad Cauhtémoc verbracht, wobei sich dieser „Ort“ das „Ciudad“ im Namen gerne schenken darf. Von einer Stadt war nicht viel zu sehen und eine vernünftige Unterkunft nicht leicht zu finden. Auch die Hoffnung auf Wechselstuben oder gar eine Bank zum Tausch unserer verbliebenen Pesos hatte sich schnell erledigt.

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Hotel zu Gottes Segen – Nomen est Omen ..

 

Immerhin haben wir uns ohne Probleme unseren Ausreisestempel aus Mexico in der Migracion mitten im Ort geholt und uns am frühen Morgen des  auf den 400 hm Anstieg nach La Mesilla, der Grenzstadt auf guatemaltekischer Seite, gemacht. La Mesilla besteht auf beiden Seiten der Grenze aus Verkaufsständen und dem damit verbundenen geschäftigen Treiben, sowie einigen Hotels. Je näher wir dem Schlagbaum kamen, desto intensiver wurden die Annäherungen der „privaten“ Geldwechsler, die das Tauschgeschäft hier vollständig im Griff haben. Auch hier war jedenfalls auf mexikanischer Seite keine Wechselstube zu sehen. Unsere verbleibenden Pesos tauschten wir also auf der Straße zum Kurs 2:1 in Quetzales, die guatemaltekische Währung. Die sonstige Einreise verlief unproblematisch, das Formular war schnell ausgefüllt und wir hatten den Stempel für ein 90 Tage Visum im Pass. Ob die 10 Quetzales (1 €) „Tax“, die an der Grenze natürlich ohne Quittung zu entrichten waren, allerdings gerechtfertigt waren oder nicht, will ich gar nicht wissen. Der Schlagbaum wurde jedenfalls bereitwillig geöffnet und auf eine Inspektion unseres Gepäcks (.. was die Grenzbeamten noch diskutierten ..) wurde verzichtet. Willkommen in Guatemala!

Willkommen in Guatemala

 

Willkommen in Guatemala

Während das Netz der Tankstellen in Mexiko in staatlicher Hand ist (Pemex) gibt es in Guatemala wieder freie Tankstellen und eine Menge privater Anbieter, die Benzin, Diesel oder was auch immer .. in Kanistern an der Strasse anbieten. Menschen, die mit Hilfe von Stirngurten schwere Lasten wie Feuerholz tragen, gehören zum Strassenbild.

Tankstelle auf guatemaltekisch .. "Hay Disel" - hier gibt es Diesel

Tankstelle auf guatemaltekisch .. „Hay Disel“ – hier gibt es Diesel

Die Polizei an der Strasse .. Geier bei der Mahlzeit

Die Polizei an der Strasse .. Geier bei der Mahlzeit

Auch wenn der Unterschied zu Mexiko zunächst noch gering zu sein schien, mit fortschreitender Entfernung zur Grenze zeigten sich die Charakteristiken des Landes .Während die indigene Bevölkerung in Mexiko noch eine offensichtliche Minderheit darstellte, bestimmt dieser Teil der Bevölkerung das Bild in Guatemala. Etwa 40% der 15 Millionen Einwohner sind indigener Abstammung, weit mehr haben einen indigenen Einfluss. Unser erstes Ziel in Guatemala war Huehuetenango, mit ca. 150.000 Einwohner eine der größeren Städte in Guatemala. (an die guatemaltekischen Städtenamen mussten wir uns erst einmal gewöhnen. Namen wie Huehuetenango, Quetzaltenango, Chichicastenango oder ähnliche sind für uns zunächst einmal Zungenbrecher oder lassen uns zumindest lächeln.) Gott sei Dank werden sie abgekürzt und so hört man „Huehue, Xela und Chichi“. Etwa 80 km und 1600 hm trennten uns nach der Grenze von dieser Stadt. Die Straße in das Hochland war gesäumt von einfachsten Hütten, in denen man Frauen beim Weben von Stoffen sehen konnte. Die Menschen leben überwiegend als Selbstversorger, die Mais und Kaffee anbauen. Der Mais dient der eigenen Versorgung, der Kaffee wird verkauft. Armut und Reichtum liegen jedoch eng beieinander. Es gibt das „Gerücht“, dass Guatemala im Besitz von sieben Familien sei. Wahrheit oder nicht – jedenfalls ist die Mittelschicht im Lande sehr dünn. Einfachste Hütten ohne Wasser und Strom beherrschen das Bild – dennoch sieht man immer wieder einmal europäische SUV in den Straßen insbesondere in der Nähe der Hauptstadt.

Unter den Maya wird auch heute noch ganz überwiegend eine der etwa 20 Maya Sprachen gesprochen. Spanisch ist in der Regel erste Fremdsprache – vielleicht ist das der Grund, warum die Menschen hier für mich auf Anhieb einfacher zu verstehen waren, als in Mexiko.

Guatemala ist neben Costa Rica auch das touristischte Land Mittelamerikas. Orte wie Tikal, Antigua Guatemala, Chichicastenango oder der Lago Atitlan ziehen viele amerikanische und europäische Touristen an. An diesen Orten lässt es sich (natürlich) sehr gut aushalten, wenn man in Kauf nimmt, deutlich höhere, für europäisch/amerikanische Verhältnisse allerdings immer noch moderate Preise zu zahlen und wenn man den touristischen Einschlag mag.

Neben der „üblichen“ Karriere mittelamerikanischer Staaten, geprägt durch die Maya und die nachfolgende Kolonialisierung durch die Spanier im 16. – 19. Jahrhundert ist Guatemala insbesondere durch die Bürgerkriege im 20. Jahrhundert geprägt. Viele Tausende Opfer gab es durch politische oder soziale Verfolgung. Dazu kommen Opfer durch zahllose Naturkatastrophen. Heute gibt es zumindest freie Wahlen und politische Verfolgung findet nicht mehr statt. Kriminalität und Gewalt bleibt aber ein Thema. Überfälle auf Touristen werden auch heute noch regelmäßig vermeldet. Unserer Wahrnehmung nach sind insbesondere die Shuttle Busse (.. auf denen schön plakativ auch noch „Tourismo“ steht ..) besonders gefährdet, insbesondere wenn sie sich auf entlegenen Straßen zwischen zwei Touristenorten befinden. In Foren des Lonely Planet oder in Erzählungen taucht dieses Muster immer wieder auf. Busse erscheinen also im Vergleich zum Fahrad das unsicherer Verkehrsmittel zu sein. Wir haben direkt keine unsichere Situation erlebt – auch wenn wir bei einem Stop „in der Wallachei“ von einer Autofahrerin dazu angehalten wurden, weiter zu fahren, weil dieser Ort „no seguro“ sei, also unsicher.

Für den Radfahrer ist Guatemala ein schwieriges, weil steil – bergiges Land. Das ganze Land scheint aus Vulkanen zu bestehen, die bis auf 4500 m Höhe ansteigen. Dazwischen tief abfallende Täler. Straßen führen steil bergauf und genauso steil wieder bergab. Zweistellige Steigungsprozente sind an der Tagesordnung und wir haben einige Male schieben müssen. Das Straßennetz ist dünn – einige Autobahnen (gekennzeichnet durch das Kürzel „CA“) durchziehen das Land und bieten entspanntes Fahren auf breiten, meist sauberen Seitenstreifen. Darüber hinaus gibt es Nebenstraßen, die einem steilen Flickenteppich aus Beton, Asphalt, Schotter und vor allem Schlaglöchern gleichen. Hier sind stramme Waden, stabile Felgen und gute Bremsen angesagt! Entschädigung bietet eine grandiose Landschaft mit Ausblick auf Vulkane und Kaffeeplantagen an steilen Hängen.

Oooops ... da hoch ??

Oooops … da hoch ??

Die Etappe nach Antigua .. Steil !! Und nette Landschaft!

Die Etappe nach Antigua .. Steil !! Und nette Landschaft!

Guatemalas Höhenprofil - beängstigend

Guatemalas Höhenprofil – beängstigend

Der Straßenverkehr besteht aus Pickups, oft völlig überladen mit Material und/oder Menschen, aus schrill bunten, Ruß speienden Bussen und aus kleineren, mit Menschen gefüllten Minivans – den so genannten „Chicken Busses“  (Hühnerbussen).

Busse sind in Guatemala DAS günstige Verkehrsmittel für den Individualverkehr schlechthin und waren für uns eine besondere Erfahrung. Die bunten Gefährte werden bis zum Äussersten mit Menschen vollgestopft. Dafür sorgt ein eigens im Bus mitfahrender „Menschenpacker“, der lautstark alle Passagiere notfalls handgreiflich so dirigiert, bis auch der letzte Fleck besetzt ist. Sitzbänke für zwei werden mit mindestens drei Personen bestückt, gern auch noch mit Kindern auf dem Schoß. Stehplätze werden so besetzt, dass ein Umfallen unmöglich ist. Ein voll besetzter Bus dürfte so um die 150 Menschen transportieren. Der Menschenpacker selbst steht während der Fahrt in der offenen Tür um ein Herausfallen der stehenden Fahrgäste zu verhindern. Sein Job ist allerdings noch sicher – verglichen mit dem des Kollegen auf dem Dach des Busses. Dieser organisiert die oft enormen Gepäckmengen, die die Fahrgäste von A nach B transportieren. Während der rasanten Fahrt von Schlagloch zu Schlagloch turnt er auf dem Dach herum und wuchtet Gepäck von einer Ecke in die nächste.  Mir ist ein Rätsel, wie er das organisiert und wie er diesen Job längerfristig überlebt, denn die Busse fahren alles andere als vorsichtig. Das Aussteigen ist Schwerarbeit, muss man sich doch rechtzeitig durch die dicht gepackten Menschen arbeiten. Was für ein Gegensatz zu den super komfortablen Bussen in Mexico. Bei unseren Fahrten waren wir jedes Mal froh, wieder draussen zu sein.

Busse - bunt, ang, laut

Busse – bunt, ang, laut

Busse - bunt, laut, eng ..

Busse – bunt, laut, eng ..

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In Huehuetenago angekommen checkten wir im Hotel Mary (130 Q ~ 13 €) gleich in der Nähe des zentralen Platzes ein. Dort zeigte sich für uns zum ersten Mal ein für unsere Augen bizarres Bild, mit dem wir in Mittelamerika überhaupt nicht gerechnet hatten. Ein gigantischer Weihnachtsbaum ziert den Platz – schön geschmückt mit bunten Kugeln und einem großen Stern an der Spitze. Und das Anfang November. Dieser Baum war der Vorbote vieler weiterer. Weihnachtsschmuck an jeder Ecke und so mancher schrill-bunte Plastikbaum mit schräger Musikbegleitung („Feliz Navidad“) tut unseren Augen und Ohren weh. Wie hat sich dieser Brauch – oder sollte man besser sagen „diese Unsitte“ – nur bis nach Guatemala verbreitet ?

es weihnachtet sehr  .. in Huehuetenango

es weihnachtet sehr .. in Huehuetenango

Von Huehuetenago auf etwa 1900 Metern Höhe ging es am nächsten Tag bis auf etwa 2800 Meter hinauf und dann wieder hinab auf 2500 m nach San Cristobal Totonicapan. Dort sollten wir Carl treffen – unseren warmshowers Gastgeber. Um uns ein wenig an Guatemala zu gewöhnen, hatten wir zwei Nächte dort eingeplant – daraus wurden vier (.. irgendwie typisch für Guatemala ..). Carl ist ein geborener Amerikaner, der vor ca. 40 Jahren nach Guatemala kam, um hier durch religiös begründeten Ersatzdienst  dem Vietnam Krieg zu entgehen. Seitdem ist er geblieben, er ist mit einer Guatemaltekin verheiratet. In seinem Berufsleben fuhr er als Steuermann zur See und hat dementsprechend viel gesehen. Sein Beruf und sein familiärer Hintergrund erlauben ihm und seiner Familie ein für hiesige Verhältnisse komfortables Leben.

Carl in seinem Element . auf einem Vulkan

Carl in seinem Element . auf einem Vulkan

Auf einem Grundstück etwas ausserhalb von San Cristobal Totonicapan hat er eines seiner Hobbies zu Passion gemacht. Der „Bosque Rudermann“ („Wald Rudermann“, wobei „Rudermann“ eine Panne ist. Carl wollte seinen Beruf auf Deutsch im Namen haben und wie auch immer wurde aus „Steuermann“ der „Rudermann“)  ist ein Park, in dem er alle möglichen Arten von Bäumen und Pflanzen zieht. Auf dem Grundstück stehen zwei Häuser für zwei seiner Kinder und das „round house“, das er radelnden Gästen wie uns zur Verfügung stellt. Ein eigenes Haus mitten in einem Park für uns! So viel Komfort hatten wir auf der ganzen Reise noch nicht! Rund um das Haus konnte man morgens Kolibris beobachten.

 

Carls Round House

Carls Round House

Kolibri - morgendlicher Besuch im Bosque Rudermann

Kolibri – morgendlicher Besuch im Bosque Rudermann (.. dieser war nach einer Kollision mit der Schiebe benommen genug, um Modell zu stehen)

Carls "round house" im "Bosque Rudermann"

Carls „round house“ im „Bosque Rudermann“

Gleich am ersten Abend lud Carl uns in sein Haus im Ort zum Essen ein. Zu den vielen weiteren Interessen von Carl gehören das Rad fahren (.. daher warmshowers ..) und das Berg steigen. Er kennt die Vulkane Guatemalas in- und auswendig und engagiert sich aktiv dafür, diese zugänglich zu machen und vor allem sauber zu halten. Müll ist hier eben auch auf den Vulkanen ein Problem.

Schnell war die Einladung ausgesprochen, uns auf einen der Vulkane zu führen, auf den etwa 25 km entfernten „Santa Maria“ sollte es gehen.

Morgens um 04:30 ging es im Dunkeln los, damit wir den Gipfel des Vulkans erreicht haben, bevor Wolken die Rundumsicht eventuell stören. Der Aufstieg über Stock und Stein von ca. 2200 m bis zum Gipfel auf 3570 Metern Höhe dauerte ca. 3 Stunden. Auf der Strecke trafen wir immer wieder Einheimische, die den Gipfel des Vulkans besteigen, um in religiösen Zeremonien Fürbitte für Kranke oder Verwandte zu leisten. Begleitet werden sie durch „pastores“, die die lautstarken Zeremonien auf dem Gipfel anleiten. Diese Zeremonien sind Ausdruck der Vermischung der Religionen – Rituale aus der vorspanischen Zeit der Maya werden gemischt mit christlichen Bräuchen. Das Thema Religion ist in Guatemala sowieso ein eigenes. Die Kirche spielt eine ganz zentrale Rolle, wobei es „DIE“ Kirche nicht gibt. Die katholische Kirche schafft es noch, ihre Schäfchen beieinander zu halten (Papst Johannes Paul II ist immer noch DIE Ikone schlechthin). Die protestantischen Richtungen wachsen kreuz und quer, die verschiedenen Richtungen sind schier unüberschaubar. Oft sind es wohl einzelne Prediger, die sich ihre Gemeinde suchen und dann eine Kirche betreiben. Die Kirchen sind voll, tagtäglich lässt sich das beobachten.

Auf dem Gipfel des Santa Maria angekommen, bot sich eine tolle Aussicht über das gesamte Land. 16 Vulkane waren zu sehen. Darunter der Santiaguito ein aktiver Vulkan mit einem Gipfel etwa 800 m unter uns, den wir jetzt aus der Höhe bei seiner Aktivität beobachten konnten. Drei Mal spuckte Santiaguito seine Rauch- und Aschewolken aus, während wir auf dem Gipfel waren. Jedes Mal angekündigt von einem Grollen, als würde ein Güterzug uns vorbeirollen. Ein unvergessliches Schauspiel!

Santiaguito

Santiaguito

Santiaguito

Santiaguito

Blick vom Santa Maria in Richtung Antigua - im Hintergrind ein Ausbruch des Fuego

Blick vom Santa Maria in Richtung Antigua – im Hintergrind ein Ausbruch des Fuego

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religiöse Zerememonien auf dem Santa Maria

religiöse Zerememonien auf dem Santa Maria

auf dem Santa Maria

auf dem Santa Maria

Der Muskelkater (… einer der schlimmsten, die ich je hatte .. ) nach diesem Auf- und Abstieg war nicht der einzige Grund, warum aus den geplanten zwei Tagen dann vier wurden. In der Nähe unseres kleinen Paradieses liegt Quetzaltenango, die zweitgrößte Stadt Guatemalas. Die Stadt war einen Besuch wert, auch wenn ich sagen muß, dass ein Tag genug war, um die highligts einzufangen.

San Cristobal war für uns auch insofern ein Glücksfall, als der Ort alles andere als touristisch ist. So schön Orte wie Antigua oder andere sind – sie bieten keinen ungefilterten Einblick in das Land. In San Cristobal haben wir das einfache(re) Leben beobachten können und uns u.a. vom bunten Markt einfangen lassen.

Marktszene in San Cristobal

Marktszene in San Cristobal

Marktszene in San Cristobal

Marktszene in San Cristobal

Marktszene in San Cristobal - die Wanne ist voll

Marktszene in San Cristobal – die Wanne ist voll

Marktszene in San Cristobal

Marktszene in San Cristobal

Es war schon schwer, sich aus dem Bosque Rudermann und auch von Carl loszureißen. Kein Wunder, dass es warmshower Gäste gab, die 24 Tage an dieser Stelle blieben. Bei einem Abschiedsessen mit Familie in seinem Haus gab es viele gute Tipps für unsere nächste Station – den Lago Atitlan. Der Lago Atitlan ist eines der absoluten Highlights in Guatemala.

Rund um den See liegen kleine Orte verstreut, die jeder für sich ihre eigene Atmosphäre haben. Zwar sind sie durch eine (unglaublich schlechte ..) Strasse verbunden, der Verkehr findet jedoch ganz überwiegend mittels kleiner Boote (lanchas) statt, die über den See flitzen. Der Lago Atitlan liegt in der Caldera eines ehemaligen Supervulkans, der wohl 6000 m hoch gewesen sein muss.

Lago Atitlan - Sicht vom Gipfel

Lago Atitlan – Sicht vom Gipfel des Vulkans San Pedro

San Pedro - Gipfelglück

San Pedro – Gipfelglück

Lago Atitlan - Sicht vom Vulkan San Pedro

Lago Atitlan – Sicht vom Vulkan San Pedro

Was wir in den USA am Crater Lake im „Kleinen“ gesehen haben, zeigt sich hier im Großen. Der See ist fast 400 m tief, von steilen Kraterrändern umgeben und hat seit einem Erdrutsch vor einigen Jahren keinen natürlichen Abfluss mehr. Seitdem steigt der Wasserspiegel kontinuierlich, was sich an allen Orten an seinem Ufer zeigt.

Der Wasserspiegel am See steigt konstant ..

Der Wasserspiegel am See steigt konstant ..

Wir haben uns auf Anraten von Carl für den Ort San Pedro entschieden, was auch im Nachhinein genau die richtige Wahl war. Die Anreise nach San Pedro war für uns heftig, die Strasse in den Ort „fällt“ mehrere Hundert Höhenmeter  zum See hinunter. Zweistellige Steigungen, Schlaglochpiste, es war ein bisschen abenteuerlich. Erstmals auf der Reise mussten wir Pausen machen, um die Bremsen abkühlen zu lassen. Die Felgen glühten beinahe und ich musste Luft aus meinem Vorderrad ablassen, weil der Druck durch die starke Erhitzung stark angestiegen war. Wir waren froh, als wir ankamen..

Blick auf San Pedro

Blick auf San Pedro

San Pedro ist touristisch genug, um die Infrastruktur zu bieten, die einem das Leben erleichtern und ist dennoch (.. anders als z.B. Panajachel, größter Ort am See) ursprünglich geblieben. Trachten prägen das Straßenbild, die Menschen sprechen Tzutzil – eine Maya Sprache (.. die sich anhört wie klingonisch, wie Andre – einer unserer Reise-Vorgänger – treffend bemerkte..) – und der Markt war fast ebenso lebhaft wie in San Cristobal.

Marktszene San Pedro

Marktszene San Pedro

Marktszene San Pedro

Marktszene San Pedro

Wandmalereien in San Pedro

eine von vielen christlchen Wandmalereien in San Pedro

Außerdem bietet San Pedro eine gute Auswahl an Sprachschulen. Wir hatten beschlossen, unser Spanisch noch einmal aufzupolieren, um nicht nur auf dem Niveau „Ich brauche – ich suche“ kommunizieren zu können. Unsere Wahl fiel auf „Celas Maya“ eine Schule direkt neben dem kleinen, gemütlichen und super-sauberen Hotel San Antonio, das Carl uns ebenfalls empfohlen hatte (Top!). Insgesamt wurden es 7 Tage zu je 4 Stunden Einzelunterricht, also schon ein kleiner Crashkurs. Nach längerer Zeit der vorwiegend körperlichen Beschäftigung tat es gut, wieder einmal intensiv den Kopf anzustrengen. Graciella – meine Lehrerin – bereitet sich auf ihr Studium vor und hat in den Unterrichtsstunden reichlich Gas gegeben. 4€ pro Stunde waren eine lohnende Investition, zudem die Stunden direkt am See in traumhafter Atmosphäre stattfanden.

San Pedro - Sprachschule in entspannter Atmosphäre

San Pedro – Sprachschule in entspannter Atmosphäre

San Pedro - Sprachschule in entspannter Atmosphäre

San Pedro – Sprachschule in entspannter Atmosphäre

Graciella, Holgers Lehrerin an der Sprachschule

Graciella, Holgers Lehrerin an der Sprachschule

Unsere Lehrerinnen in der Sprachschule. Links Graciella, Holgers Lehrerin ( .. maestra :-) )

Unsere Lehrerinnen in der Sprachschule in klassicher bunter (Alltags)kleidung. Links Graciella, Holgers Lehrerin ( .. maestra :-) )

An unserem Ruhetag kam Carl aus San Cristobal herüber, um den San Pedro – den Vulkan mit gleichem Namen wie der Ort – zu besteigen. Wieder in aller Frühe los – wieder ein traumhafter Aufstieg. Dieses Mal lag kein anderer Vulkan zu unseren Füssen, sondern der See.

Mit Carl auf dem San Pedro

Mit Carl auf dem San Pedro

Lago Atitlan - Sicht vom Vulkan San Pedro

Lago Atitlan – Sicht vom Vulkan San Pedro

Insgesamt blieben wir also 10 Tage in San Pedro. Die sehr entspannte Atmosphäre , die traumhafte Landschaft und die angenehmen Menschen rundherum sorgten für ein echtes Highlight. Ich kann jedenfalls verstehen, warum so viele dort entweder Langzeiturlaub machen oder ganz hängen blieben. Den eigentlich obligatorischen Ausflug nach Chichicastenango (kurz : Chichi) haben wir uns gespart. Chichi gehört zu den touristischten Orten in Guatemala und wir waren der Überzeugung schon authentischere Märkte gesehen zu haben, als den in Chichi.

Der kürzeste Weg nach Antigua Guatemala – unserem nächsten Ziel – führte uns abseits der Hauptstraßen durch herrliche, aber wieder sehr anstrengende Berglandschaft (Panalajel – Las Cruces – Patzun – Chimaltenango – Antigua). 10 Tage Pause machten sich schon in den Beinen bemerkbar. Ein Beispiel guatemaltekischer Improvisationskunst gab es für uns etwa auf der Mitte der Strecke … am tiefsten Punkt, als ein Schild unvermittelt darauf hinwies, dass man demnächst „durch den Fluss“ fahren solle. Nach der nächsten Kurve  zeigte sich, warum. Dort wo wohl einmal eine Brücke stand, stand nur noch ein Pfeiler, die Straße brach abrupt ab und wurde auf einem Schotterweg geradewegs in den Fluss geführt. Gut, das Wasser war nur ca. 50 cm tief .. bei mehr wäre unsere Durchfahrt auf Rädern wohl auch schwieriger geworden. Gut, dass keine Regenzeit ist

.. wie jetzt .. durch den Fluss fahre ?

.. wie jetzt .. durch den Fluss fahren ?

Und dann war die Straße weg .. und die Brücke ..

Und dann war die Straße weg .. und die Brücke ..

Antigua Guatemala ist die ehemalige Hauptstadt Guatemalas, die nach mehreren Verwüstungen durch Erdbeben, Vulkanausbrüche und Überschwemmungen im 18. Jahrhundert zu Gunsten der neuen Hauptstadt Guatemala City kurzerhand aufgegeben wurde. Lange Zeit verfiel die Stadt samt der Kolonialbauten, bis man ihren touristischen Wert erkannte. Heute ist Antigua das touristische Schaufenster Guatemalas. Touristen, insbesondere US-Amerikaner auf Bus-Rundreise, prägen das Straßenbild. Die Hotel- und Restaurantszene ist auf dieses Klientel ausgelegt, es gibt Dutzende Sterne Hotels und Restaurants. Dazu kommen Sprachschüler, die der Stadt auch eine backpacker Szene bescheren. Der Charme der Stadt besteht aus dem Kontrast zwischen dem offensichtlichen Verfall und dem teils luxuriösen Erhalt. Dieser Gegensatz ist schon einmalig und sehr reizvoll.

Antigua - der Charme von gestern ..

Antigua – der Charme von gestern ..

Antigua - der Charme von gestern ..

Antigua – der Charme von gestern ..

Antigua - morbider Charme

Antigua – morbider Charme

Antigua - Waschplatz

Antigua – Waschplatz

Allerdings ist Antigua ganz sicher kein klassischer Repräsentant der Städte in Guatemala. Hupen ist verboten, Hunde sollen/müssen angeleint sein (!!) und Betteln ist verboten. Verboten sind also jene Dinge, die eigentlich in jede Stadt Guatemalas gehören. Vielleicht ist das auch der Grund, warum sich (fast) niemand daran hält. Dennoch ist Antigua für jeden Besucher Guatemalas ein Muss. Dem „normalen“ Urlaubsreisenden bietet sich hier die Gelegenheit einige Tage in toller Atmosphäre für verhältnismäßig günstiges Geld schicke Hotels und Restaurants, sowie Kultur genießen zu können. Touren auf die drei Vulkane der Umgebung und die anderen Highlights Guatemalas werden an jeder Ecke angeboten. Wir blieben zwei Nächte in der einfachen, aber netten Posada Burkhardt und haben uns vom leicht morbiden Charme der Stadt einfangen lassen.

Antigua liegt noch im Hochland, auf etwa 1700 m Höhe. Für uns ging es nun weiter in Richtung El Salvador, also zurück an die Pazifikküste. Die rasante Abfahrt aus Antigua ließ die Kilometer nur so dahin schmelzen. Um noch einmal eine andere Seite des Landes kennenzulernen sind wir nicht direkt an die Grenze nach El Salvador, sondern für zwei Nächte nach Monterrico – einem bei Einheimischen beliebten Strand vulkanischen Ursprungs (schwarzer Sand !) an der Pazifikküste Guatemalas – gefahren. Monterrico wird vor allem von den Einwohnern der Hauptstadt als Sommerfrische und Wochenendziel genutzt.  Es liegt an einem Mangrovenwald, der als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist und eine Menge Tierwelt enthält. Die letzten Kilometer haben wir dann auch von Taxisco kommend in einer Lancha (Boot) zurückgelegt. Sehr nett !

Eine Limonada am Strand von Monterrico

Eine Limonada am Strand von Monterrico

Mit der Lancha nach Monterrico

Mit der Lancha nach Monterrico

Monterrico

Monterrico

Während der Woche ist die Stimmung in Monterrico sehr ruhig und einige wenige europäisch/amerikanisch Sprachschüler lassen sich antreffen. „Angesagte“ Orte wie „Johnnys Place“ oder das „Dolphin“ laden mit Bars am Strand zum Bier oder einer kühlen Limonada ein. Morgen geht es dann also nach El Salvador und wir sind gespannt, was uns dort erwartet. In diesem kleinsten Land Mittelamerikas wollen wir uns hautsächlich an der Balsamküste – einem Surferparadies aufhalten.  Unser zeitliches Budget für El Salvador ist etwas beschränkter – länger als 8 Tage werden wir uns dort wohl nicht aufhalten .. aber wir werden sehen . Die Bilder der letzten drei Wochen findet ihr hier.

· Essen

Mais ist die wesentliche Grundlage aller Mahlzeiten in Guatemala. Neben Tortillas werden so genannte „Tamales“ an jeder Ecke, insbesondere auf den Märkten angeboten. Das sind dampfgegarte Maisrollen, die in verschiedenen Varianten gefüllt sind. Lecker !

Tamales - Schritt 1: kaufen

Tamales – Schritt 1: kaufen

Tamales - Schritt 2: öffnen

Tamales – Schritt 2: öffnen

Tamales - Schritt 3: öffnen

Tamales – Schritt 3: öffnen

Tamales - Schritt 4: essen ! lecker !

Tamales – Schritt 4: essen ! lecker !

In San Pedro haben wir selbst Tamales gekocht. Dieses Mal mit Kräutern im Teig.

Wir kochen Tamales

Wir kochen Tamales !

English Summary :

Guatemala promises to be the land of eternal spring and this is indeed what it is. Temperatures between 20° to 25° all year long and a short rainy season make its climate most agreable. We stayed for three weeks and if you check our tour data you will recognize that we did not cycle that much. “Only” 600 kilometers … but almost 8.000 meters elevation gain. This already indicates, how the country is. It is steeeeeep . And there are lots of places just to stay and not to rush through. Those who come to Guatemala do come back, that is what others said before us. Our touring details:

  • Border crossing from Mexico in La Mesilla was smooth. Ask for a 90 days visum at the border, because that will be valid all the way down to Nicaragua and you will not be charged for visa in the other countries. Guatemala charges you 10 Quetzales (1 €), but the 90 days visa you get saves you higher fees (e.g. usually $ 10 in El Salvador) . If you think about staying the last night in Ciudad Cauhtémoc (Mexico) be aware that accommodation (… and everything else ..) is very limited there. We stayed at “Benedicion de Dios”, which was okay, but there might be better options in the busy border town of La Mesilla. You will not be able to exchange money in advance, neither in Ciudad Cauhtémoc nor in Comitan  (.. though locals say that the largest tienda in town does exchange, but they refused when we were asking). “Private” services will change money on the road directly at the border. Exchange rate for Peso:Quetzales is 2:1, which is rather bad. Last “official” exchange office for Peso:Quetzales we noticed was in San Cristobal de las Casas.
  • Cycling to Huehuetenango along CA-2 was a 93 km/1650 hm ride along an acceptable road with a good (.. not excellent though ..) shoulder. Traffic was okay, apart from the busses, which are showing an even more aggressive style of driving than in Mexico. Huehue is no place to stay for a longer time, but the nice local plaza in the town centre and the market are worth to visit. We stayed at Hotel Mary, close to the plaza. Good choice. Q 130 (€ 13), ask for room 310, it has a balcony with a view to the plaza.
  • Next day was into the direction of Quattros Caminos. 85 km/1600 hm. Tough ride, quite steep passages. Road remains okay. We stayed in San Cristobal de Totonicapan at Carl’s house – a warmshower place. Gorgeous! Carl is an American living in Guatemala since 40 years. He is married to a Guatemalteca. Carl has many different interests and is not only a faboulous host, but also a highly interesting person to talk to. The place he offers to cyclists is a “round house” in the middle of a beautiful garden, the “Bosque Rudermann”. Carl invited us for a tour on the volcano Santa Maria (3750 m). We started early in morning and reached the top at 09:00. Impressive views to the active volcano Santiaguito. Highly recommended! We stayed for four days.

 

  • Went to Lago Atitlan, San Pedro de Laguna. 71 km/1.400 hm. Steep passages after leaving CA-2 towards San Pedro. We had to push the bikes for some (short) parts. Bad road with some very bad passages. Watch your speed and your breaks when „falling“ down towards San Pedro. San Pedro is very nice – much better and cheaper option than e.g. Panajachel. More vivid than San Marcos. San Pedro is a backpacker place, some European and US expats are present. Carl (.. who lived in San Pedro for some time ..) recommended the Hotel San Antonio, which is indeed THE choice in San Pedro. Clean, quiet, relaxed, WiFi, good rooms, nice people. 120 Q per night for two, 60 Q per person. We decided to take some Spanish lessons and checked several schools. Celas Maya, just next door to the Hotel San Antonio appeared to be the best choice. Good concept and gorgeous ambiente. This was 800 Q for 20 hours, one-to-one classes. We heard lower prices (starting at 500 Q) and there might be private options for even less. At the Lago, we climbed the volcano San Pedro together with Carl and visited some of the villages around the lake. Little boats (lanchas) take you around wherever you want for some Quetzales. They do carry bikes. For the trip to Panajachel, from where we left the lake, we paid 10 Q for the bikes. Panajachel is much more touristy, however, the dock area is quite nice. There are some expensive hotel options (. For the first time in Guatemala we heard prices like $ 60 per night .. ) , but you will find some better prices a bit downstream from the docks. We stayed at Hotel Los Angeles (130 Q ( €13) for two) . Nice garden, rooms are not the best choice. However, it was okay for one night.

 

  • Went on to Antigua on the shortest way (Panalajel – Las Cruces – Patzun – Chimaltenango – Antigua) ; 83 km / 1.600 hm. And yes … VERY steep again. Pushing the bikes was necessary for some 100 meters. Be aware of the fact that just halfway of that route – at its lowest point – a bridge is missing. It was destroyed years ago and never replaced. We had to drive THROUGH the river, which only had 50 cm of water at this time. But there may be times when this will be a problem. We found Antigua worth to visit, though (.. of course ..) touristy again. We stayed at Posada Burkhard (150 Q for two) . Small, but charming rooms.

 

  • It is possible to go from Antigua directly to the border to El Salvador. A 1.600 hm downhill is fun for the first two hours J . However, we decided to go to Monterrico first, a Guatemala beach resort where many locals meet some foreign tourists. Monterrico is nice, it gives another impression of the country. A natural preserve (mangrove forest with lots of animals) and turtle hatchery are of interest … apart from the Margaritas. Be aware that the beach is black (volcano) and pretty rough. We went there via Taxisco with a lancha transfer (boat) on the last 2 km. Nice .. (25 Q) . We stayed in Hotel Brisas del Mar (150 Q) . Better option ist the „Dolphin“ (200 Q), where they have a nice beach bar and .. WiFi, which is rare at Monterrico.
  •  Last stage was from Monterrico to the border town at Ciudad Pedro de Alvarado. 75 km/600 hm . Easy. There are three hotels on the Guatemala side of the border. We took the first choice (200 Q), the second one appears to be better. Transit to El Salvador was straight forward. Dont be scared of the 10 km truck traffic jam at the border. Salvador is very strict in checking those truck, but pretty much laid back for pedestrians/cyclists.

Safety appeared to be okay in all the regions we have seen. No problems, friendly people. However, when hitting the coast region on the downhill from Antigua there is a rural region where the “felt safety” was low. People didn’t wave back when greeting, many “gringo” calls and a lady advised us not to stop along the road, because the region is “not safe”. However, this was only about 20 km.

Check out our pictures here.

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5 Gedanken zu “Guatemala – el pais de la eterna primavera

  1. Hallo ihr 2!

    Mit Begeisterung las ich gerade wieder euren Bericht – vor allem die bunten und schönwettrigen Bilder
    haben mich erfreut … Ein komplettes Kontrastprogramm zum novembrig-düsteren Deuchtschland!!!

    Christian und ich wünschen euch weiterhin abenteuerliche Erlebnisse und einen schönen 1. Advent,
    Tanja & Christian :-)))

  2. Hallo Ihr Beiden Weltenbummler!
    Der Guatemala Bericht war so bunt wie die Bilder, Kompliment, irgendwie fühlt man sich ganz nah dran an eurer Tour. Jetzt ist mir klar warum eine Mitarbeiterin immer für min. 6 Wo. in dieses Land reist.
    Hier hat die Adventszeit mit aller Deutlichkeit begonnen, Weihnachtsmarkt Aktivitäten an allen Ecken. Die typische Hektik um Geschenke, Kekse, Kerzen, Bäume, Kugeln ist Überfalls sichtbar. Passend zum Ganzen frösteln wir bei gerade mal 1 Grad.
    Euch weiter eine tolle Zeit und bleibt gesund.
    In Vorfreunde auf den nächsten Reisebericht beste Grüße
    Olaf

  3. Hola Ihr zwei,

    herzlichen dank für die Grüße per Video. Und Euer Reisebericht ist wieder einmal sehr informativ und äußerst interessant geschrieben. Ich hätte gerne auch dort von oben auf den aktiven Vulkan geschaut — aus sicherer Entfernung… nun, ich tu’s ja jetzt auch aus sicherer Entfernung. ;)

    !Felicidades!
    Florian

  4. Hola Holger y Sike! Espero que estén bien, y estén disfrutando su viaje, saludos a toda la familia y desde ya deseándoles una feliz Navidad y un año con muchas alegrías y que todo les vaya bien, bendiciones!

  5. Hallo, ihr zwei Weltenbummler, wieder hat uns euer Beitrag viel Freude bereitet. Sind schon auf die nächste Ettappe gespannt. Eure Reise nähert sich dem Weihnachtsfest, das ihr sicherlich mit euren Söhnen verbringen werdet. Viel Spaß und Freude bei eurem Wiedersehen. Alles Liebe und danke für dir Berichte –
    eure Krauses

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