USA – durch die Nationalparks in Washington, Oregon und Kalifornien

Seattle muss man ein einige Tage spendieren, schliesslich wird sie die erste ‘richtige’ Großstadt auf unserer Reise sein. Seattle ist die größte Stadt im Nordwesten der Vereinigten Staaten und liegt im US-Bundesstaat Washington zwischen dem Puget Sound und dem Lake Washington. Grob gesagt folgen wir in den nächsten 14 Tagen dem Highway 101 durch Washington un Oregon mit dem Ziel des Crater Lake National Park.

Route_Seattle-Crater_LakeDer Highway 101 gilt als Taumstrasse. Auch bei Radfahrern. Die Oregon Coast Bike Route erstreckt sich entlang des 101 über ca. 600 km und ist äusserst beliebt bei Radenthusiasten. Besser als ich das hier kann, beschreibt der Reisejournalist Ole Helmhausen hier die Ursprünglichkeit der Landschaft und der Menschen entlang des Highway 101. Und wer Oregon bisher noch nicht kennengelent hat, der will es spätestend, wenn er hier ein bisschen geschmökert hat. Wir werden Oregon für ca. 14 Tage und knapp 1000 km geniessen, also den halben Juli 2014 in diesem Bundesstaat verbringen. Ziel und Höhepunkt ist der Crater Lake National Park . Der Crater Lake liegt inmitten der Berge fernab von größeren Orten und ist ein in einem Vulkankrater entstandener See – der tiefste Nordamerikas – auf über 2.000 m Höhe. Er wird als Juwel für Naturliebhaber bezeichnet und bildet den Mittelpunkt des Crater Lake National Parks. Hier werden wir uns einige Tage Aufenthalt gönnen.

Crater Lake NP – Yosemite National Park

Wir bleiben noch ein wenig in Oregon und fahren über das Klamath National Wildlfe Refuge, das Lava Beds National Monument und erreichen schliesslich Kalifornien. Das Klamath National Wildlfe Refuge ist ein riesiges, von Wasserflächen überzogenes Rückzugsgebiet für Vögel und andere Tierarten. Das Lava Beds National Monument besteht aus den Rückständen vieler Vulkanausbrüche. Besonders interessant ist die große Dichte an Lavaröhren: langgestreckte Höhlen, die sich vor allem im Südteil des Gebietes als unterirdische Hohlräume durch die Landschaft ziehen.

Route_Crater_Lake_YosemiteIn Kalifornien treffen wir auf den Lassen National Forest, einen der fazinierendsten Orte in Kalifornien mit sehr abwechslungsreicher Landschaft. Im Zentrum des Lassen Forest befindet sich der Lassen Volcanic National Park. Der Park liegt rund um den Lassen Peak, dem südlichsten Vulkan des Kaskadengebirges. In der Gegend rund um den Lassen ist die Erde immer noch vulkanisch aktiv, was sich in kochenden Schlammlöchern, heißen Quellen und Fumarolen zeigt. Lassen ist eines der wenigen Gebiete weltweit, in der alle vier Hauptformen von Vulkanen vorkommen. Weiter geht es vorbei am Lake Almanor in Richtung Reno – „The Biggest Little City In The World“. Reno wird vom Glücksspiel dominiert – aber es ist alles etwas kleiner als in Las Vegas. Vorbei geht es am Lake Tahoe einem beliebten Urlaubsgebiet an der Grenze zwischen Kalifornien und Nevada. Der See ist einer der wenigen Orte der Welt, der Wassersport und Wintersport vereint.

Wir nähern uns jetzt dem Ziel dieser Etappe, dem bekannten Yosemite National Park.Im Jahr 1984 wurde der Park zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt, da seine beeindruckenden Felsen aus Granit, seine Wasserfälle und klaren Bäche, die Haine von Mammutbäumen und seine Artenvielfalt weltweit bekannt sind. Er liegt in einer Höhe von 600 bis über 4000 Metern. Für uns stellt der Park nach knapp 900 km und ca. 14 Tagen in Kalifornien das nächste Zwischenziel dar, in dem wir einige Tage verweilen wollen.

Route_Yosemite_San Diego

Yosemite National Park – Red Rock Canyon State Park – San Diego

Nach Verlassen des des Yosemite NP stecken wir Kurs Richtung Mexiko. Etwa 700 km sind es noch bis San Diego. Es geht vorbei am Ancient Bristlecone Pine Forest, einem Urwald mit Pinien, die bis zu 4000 Jahre alt sind, bis zum Red Rock Canyon State Park . Der Red Rock Canyon State Park  befindet sich in der südlichen Spitze der Sierra Nevada und bietet landschaftliche Wüste mit spektakulären Felsformationen.

Knapp 5 Tage später – Ende August 2014 – werden wir San Diego erreichen und damit nach langer Zeit den Pazifik wiedersehen. Bevor es dann nach Mexiko geht, werden wir es uns noch einige Tage in „America’s Finest City“ gut gehen lassen.

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